Booten von SD-Karte versus USB-Stick

Die benötigte Hardware zum Nachbau. Bitte hier nur Hardware posten, die man auch selber ausprobiert hat. Nichts posten, nur weil es neu ist.

Moderator: Ulrich

Forumsregeln
Bitte nur Hardware posten, die man selber auch ausprobiert bzw. in Verwendung hat.
Bogeyof
Beiträge: 549
Registriert: Mi 13. Mai 2020, 10:04
Hat sich bedankt: 6 Mal
Danksagung erhalten: 42 Mal

Re: Booten von SD-Karte versus USB-Stick

Beitrag von Bogeyof »

Oder siehe hier:
viewtopic.php?f=4&t=781

Dort beschreibe ich das Reduzieren der Schreibvorgänge und nutze eine Technik, bei der auch nach Neustart usw. die Protokolldateien trotz RAMDisk noch vorhanden sind...

Ektus
Beiträge: 33
Registriert: Mi 22. Jul 2020, 14:02
Hat sich bedankt: 9 Mal
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: Booten von SD-Karte versus USB-Stick

Beitrag von Ektus »

Ich verwende Magnetfestplatten. Old School, aber unbeeindruckt von hoher Schreiblast. Eine Toshiba Canvio Basics 1TB läuft seit Anfang 2016 an einem RasPi 2B mit Videoaufzeichnung.

tassidar
Beiträge: 1
Registriert: Mi 28. Okt 2020, 23:30

Re: Booten von SD-Karte versus USB-Stick

Beitrag von tassidar »

Hallo zusammen,

ich habe mich hier angemeldet um eine gut gemeinte Warnung hier zu hinterlassen.

Lasst die Finger von USB-Sticks und SD-Karten! :!:

Einzig SSDs sind für den Dauerbetrieb im PI über die Jahre geeignet.

Warum? Weil SSDs gewisse Mengen an Schreibleistung garantieren. Diese Schreibleistung zu garantieren kostet Geld. Diese Kosten sparen sich sowohl SD-Karten als auch USB-Sticks *meistens*

Das *meistens* ist wichtig, da es natürlich auch USB-Sticks und SD-Karten gibt, die Schreibleistung garantieren...(gemessen in GB oder TeraByte! - Nicht zu verwechseln mit Schreibrate, gemessen in MB / s)
Natürlich sind solche USB-Sticks und SD-Karten aber eher noch teurer als eine gleich große SSD.

Alles dies kann man bei heise.de und golem.de und anderen *anständigen* IT-Fachblättern nachlesen.

Also spart euch den Frust, denn langsam sterbende Speichermedien sind kein Spaß... Ich spreche da leider aus Erfahrung. :P

Gruß
- Thorsten

Eduard
Beiträge: 11
Registriert: So 13. Dez 2020, 13:40
Wohnort: Gstadt am Chiemsee

Re: Booten von SD-Karte versus USB-Stick

Beitrag von Eduard »

Hallo tassidar,

ich habe auch Probleme mit meiner relativ Großen Scandisk Micro SD Karte mit 64GB.

Das Image auf meinen Raspi 3b hat wohl Fehler. :(
Also habe ich versucht den Raspi neu aufzusetzten.

Allerdings gab es schon Probleme bei der Formatierung der SD Karte. :oops:
Letzten Endes will ich den Raspi mit zahlreichen Daten füttern und auch über Jahre lesen/abrufen können.

Jetzt stellt sich mir die Frage ob ich nicht gleich einen ssd-Speicher Extern verwenden soll.
Gibt es bei der Hardware (ssd) und auch bei der Software was zu beachten ?

Welche externe SSD würdest Du empfehlen ? (Installation über den USB-Port am Raspi)

Oder eine Interne von Transcent 32/64GB. Allerdings brauche ich da ja noch weitere Hardware um die im Case zu verstauen... . Kann ich die dann über meinen USB Port am Rechner das Image aufspielen. (Am Raspi kein Monitor, Installation mit LAN)

Danke
Eduard

andreas_n
Beiträge: 383
Registriert: Do 25. Jun 2020, 13:40
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 13 Mal

Re: Booten von SD-Karte versus USB-Stick

Beitrag von andreas_n »

Nabend Eduard,

Ich hab mehrere SSD von Kingston im Einsatz,solltest nur keine SSD vom "Türken" oder andere China Quellen nehmen, die versprechen viel....und was auch NICHT geht,ist der SATA Controller Chip von JMicron S578, der mag aus welchen Gründen auch immer,nicht mit einem Pi(4).ich hab seit Jahren auch paar EVO von Samsung,sind halt nicht ganz so preiswert.aber lieber Marken SSD als stundenlanges Datenbank schaukeln nach SD Absturz :lol:

Klar kannst du das Image direkt per USB auf die SSD spielen.

Wenn die SD schon beim formatieren Problem macht, ist meist der Ausfall nicht weit. Die Dinger mögen im Smartphone gehen, beim Pi verzichte ich freiwillig drauf,aus leidvoller Erfahrung.

Bei meinem Haupt Pi hängt übrigens weder SD noch SSD, da dreht old school ne HDD :D

Gruss
Andreas
9kWp S/SO > SMA Tripower (IBN 18.6.20) + 4kWp S/SW > Growatt MIN 3000 TL-XE (IBN 31.3.21) + 2kWp Süd -19° ELWA DC Warmwasser ("IBN" 9.5.21)

bobline
Beiträge: 25
Registriert: So 3. Jan 2021, 15:51
Hat sich bedankt: 1 Mal

Re: Booten von SD-Karte versus USB-Stick

Beitrag von bobline »

Hi zusammen,

ich bin ja noch ein Frischling was Pi angeht (kurz vor Weihnachten meinen ersten Pi4 bekommen), aber nachdem ich so viel negatives über die SD-Karten gehört habe, bin ich gleich mal auf USB umgestiegen.
Nun habe ich noch in meinem Fundus eine alte SSD (mit USB3) und eine HDD (mit USB2) gefunden und bin echt am überlegen. :roll:
Wie schaut es dem mit dem Strom aus ?…. Liefert der Pi4 genug an einem USB um eine HDD mit 1000mA zu betreiben? Oder muss ich da zwingend zwei USB belegen, damit ausreichen Saft ankommt?
Bei der SSD steht leider nicht drauf, wie hungrig sie ist ...... auch 1000mA? Oder sind die weniger gefräßig ? :lol:
Dateianhänge
HD.jpg
Gruß Bobline

andreas_n
Beiträge: 383
Registriert: Do 25. Jun 2020, 13:40
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 13 Mal

Re: Booten von SD-Karte versus USB-Stick

Beitrag von andreas_n »

Die HDD wird ohne externe 5V nicht anlaufen, die SSD ist hart an der Grenze was USB vorgibt.goggle spuckt 3W aus,macht Peak 600mA, USB sagt 500.

Mittels SD den Pi updaten damit USB boot geht, dann Image auf SSD und testen,alles andere ist Glaskugel 😅
9kWp S/SO > SMA Tripower (IBN 18.6.20) + 4kWp S/SW > Growatt MIN 3000 TL-XE (IBN 31.3.21) + 2kWp Süd -19° ELWA DC Warmwasser ("IBN" 9.5.21)

bobline
Beiträge: 25
Registriert: So 3. Jan 2021, 15:51
Hat sich bedankt: 1 Mal

Re: Booten von SD-Karte versus USB-Stick

Beitrag von bobline »

Naja ... laufen tun se beide an einem USB.
... sogar ohne den Strombegrenzer in der config auszuschalten.
Bin mir halt nicht sicher was die wirklich ziehen und ob es dauerhaft mit 600mA läuft.
Auf 1000mA erhöhen mag ich nicht wirklich, da es ja sicher einen Grund hat, dass er begrenzt ist.
Ein separates Netzteil will ich aber auch mir nicht antun.
Ich lass jetzt mal einen Pi4 mit der SSD laufen .... mal schauen, ob er "online" bleibt.
Gruß Bobline

andreas_n
Beiträge: 383
Registriert: Do 25. Jun 2020, 13:40
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 13 Mal

Re: Booten von SD-Karte versus USB-Stick

Beitrag von andreas_n »

Erstaunlich,ich hab Drehscheiben,die, obwohl 480mA ziehen,nur mit Doppel Kabel gehen.
Die 1A zieht die vmtl nur einmal beim Start.
9kWp S/SO > SMA Tripower (IBN 18.6.20) + 4kWp S/SW > Growatt MIN 3000 TL-XE (IBN 31.3.21) + 2kWp Süd -19° ELWA DC Warmwasser ("IBN" 9.5.21)

Tipe1965
Beiträge: 113
Registriert: Do 24. Sep 2020, 12:13
Hat sich bedankt: 3 Mal
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: Booten von SD-Karte versus USB-Stick

Beitrag von Tipe1965 »

Also bevor ich mir das rasp Gehäuse mit Festplatte geholt hab hatte ich meine ssd einfach an usb 3 und sie lief ohne Probleme

Antworten