Wohin mit dem Überschuss?

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PV-Monitorung / PV Überwachung

Moderator: Ulrich

frimocologne
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Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von frimocologne »

Hallo zusammen,

ich habe jetzt seit ein paar Tagen mein "Balkonkraftwerk" komplett und die letzten beiden Tage waren ja die wohl "idealsten" Tage für die PV Ausbeute. Es hat einen das "Virus" gepackt und nun stellen sich Fragen, auf die ich hoffe, hier vielleicht eine Antwort zu bekommen. Die "Solaranzeige" läuft bei mir und monitort die Anlage und die Shelly 3em. Daher weiß ich, dass ich im Moment schön in den Hauptzeiten den Strom an den Netzbetreiber verschenke. Bringt mich nicht um, ist aber ärgerlich :). Habe einen digitalen Zähler mit Rückzählsperre. Das Thema "EEG, Einspeisung, Anmeldung usw." will ich mir schenken (bitte keine Diskussion, da an anderer Stelle schon mehrfach durchgekaut). Soll einer 0-Einspeisung recht nahe kommen ;)

mal im folgenden eine kurze Beschreibung der Anlage:

Growatt MIN 3000TL-XE
- String 1: 3 x Bauer BS-335-6MHB5-EL & 1 x Q-Cell 350 irgendwas - Satteldach 40 Grad - 140 Grad (Süd-Ost) - ganz früh etwas verschattet - max. Tagesertrag 6,5 kWh bei 1.355 kWp
- String 2: 3 x Bauer BS-335-6MHB5-EL - Satteldach 40 Grad (320 Grad Nord-West nach 2x nach West aufgerichtet - 1 mal flach nach Nord-West) max. Tagesertrag 3,5 kWh bei 1.005 kWp

Mal die Auswertungen aus dem Growatt, da ich an die Solaranzeige vom Büro nicht drauf komme (vor dem 13.6. war nur String 2 installiert):

Bild

Bild

Bild

So über 3-4 oder auch 5 Stunden schenke ich dem Netzbetreiber 1 kW pro Stunde, da die Shelly mir sagt, dass über alle 3 Phasen saldiert ca. 1000 Watt für die Zeit ins Netz gehen. Der Growatt hängt an Phase 1.

Ein erste Überlegung war, sich ein mobiles Kühlgerät zu holen und den Überschuss direkt fürs Wohnzimmer zu kühlen zu "verbraten". Das ist einfach und kostet 500 EUR und die Frau ist zufrieden :)

Andere Idee war, ggf. in einer Batterie zwischen zu puffern, gesteuert von der Solaranzeige. Dafür habe ich mir natürlich den falschen Wechselrichter gekauft ;( - Hybridwechselrichter, die ich mir jetzt angeschaut habe, haben alle immer irgend einen Nachteil: entweder zu teuer, für meine Situation benötige ich 2 MPPT Tracker - die günstigen haben nur einen oder benötigen den 2. für die Batterie oder die Startspannung liegt für meine wenigen Module pro String zu hoch (150 Volt).

Fällt also für mich aus. Den Growatt hätte man verkaufen können (mit ein bisschen Verlust) und dann einen Hybrid kaufen.

Nun also die Idee, die "Speicherung" auf der AC Seite umzusetzen. Hätte den Vorteil, ich muss nicht in der Nähe des Wechselrichters sein (im kleinen Dachspeicher), sondern kann an die Unterverteilung im Keller. Benötige dann aber AC Laderegler und für die Einspeisung dann wieder einen Wechselrichter (oder gibt es Kombigeräte?)

Beides muss über die Solaranzeige oder was auch immer steuerbar sein. Ein 1 kWh Batterie Speicher kostet beim Chinesen um die 230-240 EUR aus dem ÈU Lager als LiFePo4 Zellen. Plus BMS, Kabel und Gedöns ist das ja nicht teuer, wobei sicherlich immer noch nicht wirtschaftlich, aber darum geht es mir nicht.

Kann der Raspi mit Solaranzeige und meiner Hardware das steuern? Gibt es doch einen Hybrid der mit meiner Konfiguration läuft und mit max. 24 Volt Batterien klar kommt (oder PYLONTECH LiFePO4 Speicher 48V - 2,4 kWh - US2000 C für 820 EUR brutto) ?

Mein "Nacht" Verbrauch liegt laut Shelly bei um die 400 - 500 Watt/h für das Haus. Hier gibt es sicherlich noch Optimierungsmöglichkeiten (steinalter Tiefkühlschrank, der sich so 150 Watt zieht laut Messgerät)

Freue mich auf Antworten.

Viele Grüße

Udo
1,355 kWp S/O, 1 kWp W - Growatt MIN 3000TL-XE (iBn 30.05.21 (teilweise), 12.06.21 voll)

mbaier
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von mbaier »

Screen Shot 2021-06-16 at 13.37.58.png
Mein Verbrauch in der Nacht schwankt zwischen 160 und 500W. Ich habe eine 15 Jahre alte Gefriertruhe und zwei Kühlschränke. Ansonsten alles andere per myStrom Steckdosen in der Nacht abgeschaltet. Bekommt man in Deutschland keine Vergütung für die Einspeisung ?

frimocologne
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von frimocologne »

mbaier hat geschrieben:
Mi 16. Jun 2021, 13:42
Bekommt man in Deutschland keine Vergütung für die Einspeisung ?
Doch ;) irgendwas um die 8 ct/kWh. Das wären bei mir bei 5 kWh Einspeisung 0,40 EUR/Tag - im Jahr dann mit dem dicken Daumen was (ganz grob geschätzt) um die 30 EUR. Dafür das große Rad drehen mit Anmeldung, neuen Zähler (mit Miete in Höhe von 30 EUR) usw. usw.

Macht keinen Sinn

Viele Grüße

Udo
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solarfanenrico
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von solarfanenrico »

Hallo,
ich verbrate meinen "Überschuss" mit Elektroheizstab(40,-€) und Zeitschaltuhr in einen Pufferspeicher. Die Heizstabgröße 1500Watt ist bekannt. Wetter sieht man, und läßt an guten Tagen eben mal 2-5 Stunden laufen. Dann ist der Überschuß weg.
Enrico

andreas_n
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von andreas_n »

Tja, wohin mit dem 70% + Saldo...

"Dafür habe ich mir natürlich den falschen Wechselrichter gekauft ;"

DAS dachte ich auch mal, Batterie gerechnet und wieder verworfen und wieder gerechnet und wieder verworfen und nach drei Monaten Rechnerei dann für Warmwasser entschieden, da hier WW mit Durchlauferhitzer erzeugt wird und diese 12kW peaks kriegste nur im Sommer klein-wenn mittags geduscht wird..also waren die Peaks abends doch wieder drin..Muss dazu sagen, Planungsstand und Materialeinkauf war VOR der 180Grad Kehre des ach so dollen Wirtschaftsministers, also Elwa in den Puffer....Grundlast pro Tag ist seither um 2-3kWh gefallen, zeigt eindeutig die Grafik. Und dann doch noch über Weihnachten mit druckfrischer Gesetzesgrundlage die Zweitanlage geplant,weil die 10er Grenze gefallen ist, läuft ja mittlerweile
Dann überlegt, wie man die Heizstäbe anfährt..bis ich gemerkt hab, dass SMA Mischbetrieb der WR nich so leiden mag(Differenz Wert Einspeisung APP und Portal, die APP zeigts richtig, aber das Portal steuert-und damit falsch :? ) also alles im Kasten wieder umverdrahtet und nun rennt hier die Automation. :lol: Die ist so eingestellt, dass die 2 unterschiedliche Lasten anfährt, "nachguckt" was die Einspeiseleistung macht und wenn drüber überm Limit bleibt, wird der Puffer von unten nachgeheizt. Ist der zu warm, wird per Fühler der Schaltschütz rausgenommen, und die Beregnung kann starten...die 2 Minuten Latenzzeit bis zur Nachregelung kann ich verschmerzen...Hauptsache ich kann den Mittagsstrom effektiv nutzen.Funzt sogar relativ gut wenn Wolken durchziehen

Hab dann die Produktionskurve zeichnen lassen an einem sonnigen Tag, wann welche der neuen Flächen im Dampf stehen und gegrübelt, hab nun diverse Lasten, die ich zuschalten kann, damit ja auch nie nicht ein WR denkt, er könnt ein Päuschen einlegen...also ca 2,5kWp müssen je nach Aussentemperatur und Uhrzeit von 11:50 bis ca 15:10 (im Sommer) verbraten werden. Also 7-8kWh roundabout..ist ne Menge. Also wandert die Brunnenpumpe für die Rasen-Beregnung in die Mittagszeit, die Zusatzheizstäbe des Puffers dazu und WAMA /Geschirrspüler / Vor/Ein-Kochen

Deinen alten Gefrierschrank, das musste mal aufs Jahr rechnen und Batterie WR mit 24V gibts schon noch und ein paar Zeitgenossen, die das mit 12V AutoBatterien :shock: hinbekommen wollen,Stichwort Grundlasteinspeisung / Nachts.Gibts ja paar so YT Kanäle, aber das halte ich für grausame Bastelei.Ausserdem haben manche Batterie WR Konzepte hohe Grundlast. Hab ich was ähnliches, MPPt Regler auf eine ältere Autobatterie, die dient als Quelle für Notbeleuchtung 12V inne Garage (da fliegt schon mal die Sicherung wenn Papa wieder bastelt) oder wenn die Akkugeräte aufgeladen werden müssen via WR und das Autoradio. Das war der letzte Platz am Garagendach der frei war, kommt max ne Viertel kWh am Tag runter, wenn das Material nicht schon da gewesen wäre, extra kaufen lohnt sich deswegen nicht.Und so ist die eine Zelle aus Guerillia Zeiten auch verbaut.

Bei Batterie sollteste unbedingt vorher ein Lastenheft erstellen, sonst rennen dir die € nur so durch.
Meine persönliche Meinung, wenn Batterie, dann unbedingt schwarzstartfähiges System und 1-0-2 Schalter, Kapazitäten hängen von deiner PV ab, 2kWh bekommste im Sommer nebenher voll, im Winter wirds Trauerspiel werden, Rendite..mhh naja. :( Aber jetzt rechne mal die Kosten...wie lange soll das laufen für den ersten Cent "Gewinn"
Die günstigste Lösung dürfte sein, Eigenverbrauch in die sonnige Zeit legen.

Die nächste Anlage ist schon fertig geplant...da der Puffer schon vorhanden, kommt auch da ne Elwa rein und 2kWp aufs Dach, dazu ne Balkonanlage daneben mit nem Growatt 600, da brauch ich fürn Kumpel nur bekannte Dashboards von mir nehmen und die Werte etwas anpassen, will heissen, der pi ist an einem Abend fertig installiert. :D
Gingen zwar ca 8kWp bei ihm aufs Dach(wenn Einspeisung), aber dann gäbs so grosse Stemmarbeiten im Haus, dass es sich wieder nicht rechnen würde. Der E seinerzeit muss den Plan beim Hausbau irgendwie falsch gefaltet haben, hrhr

Sonnige Grüsse
Andreas
9kWp S/SO > SMA Tripower (IBN 18.6.20) + 4kWp S/SW > Growatt MIN 3000 TL-XE (IBN 31.3.21) + 2kWp Süd -19° ELWA DC Warmwasser ("IBN" 9.5.21)

frimocologne
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von frimocologne »

Hallo zusammen,

erst einmal vielen Dank für deine Denkanstöße Andreas. Bei mir ist es halt so, dass ich mit meiner Frau alleine lebe, die den Tag über (meistens) zu Hause ist, aber wir ehh schon kaum Verbraucher haben. Gestern habe ich einen Side By Side Kühlschrank bestellt, damit der Gefrierschrank im Keller weg kann. WW machen wir über Gasbrennwertgerät. Ansonsten kann ich zur Mittagszeit kaum was verballern. Selbst WM und Geschirrspüler brauchen laut Shelly außer ein paar "Spitzen" kaum was. Ein Kumpel riet mir zu einem kleinen mobilen Klimagerät. Dann kann ich die Bude im Sommer wenigstens etwas runterkühlen auf "lau".

Beim Thema Batterie geht es mir im wesentlichen um das "es geht" und nicht um "es ist wirtschaftlich". Natürlich will ich hier keine tausende von Euronen verballern. Aber mich interessiert die Möglichkeit.

Und hier nochmals die Ausgangsfrage: Bezogen auf meine Situation: Wie bekommt man sowas hin?

Im übrigen gibt es bei YT einen Kanal "Solaranlage" von Dimitri ...... Der hat sich zu Hause echt was mit "Bordmitteln" hingestellt. Ich vermute, der hat was mit Elektrik/Elektronik zu schaffen. Sieht zwar ziemlich gebastelt aus, hat aber Hand und Fuß und ist mehr als sauber ausgeführt. Schaut da gerne mal rein.

Viele Grüße

Udo
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andreas_n
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von andreas_n »

Hi Udo,

ja den Dimitri kenn ich..da sind halt Sachen verbaut, die meinem VNB 75Hz vor Schreck in der Leitung bescheren würden..hrhrrrr

Bei einer VOLLinsel klar machbar...aber der Zeitaufwand dahinter..du musst dir mal alleine sein Battery Aray ansehen..ez hab ich noch bei Grundig mechanische Grundausbildung gehabt und sehe alleine den Aufwand dafür als zu hoch für die meisten hier..also doch fertige Blöcke kaufen..BMS druff und den passenden WR dafür aussuchen, aber waas hab ich davon, wenn der WR die 3kWh Batterie schon fast alleine mit 50Wh, immerhin 1,2kWh pro Tag, leer nuckelt. Im Sommer..im Winterhalbjahr machste die Batterie Sache eh offline und stellst auf Akkupflege um, es ist halt so.

klar ist Batterie machbar, das läuft. Aber der Preis und die Sinnhaftigkeit(mit derzeitiger Akkutechnik und bei derzeitigen Preisen) dahinter ist ne andere Sache-ausser: Ich will USV Service weil Büroserver dran hängt oder und Schwarzstartfähigkeit bei instabilem Netz wie bei uns auf der Hütte. Solange der Strom aus der Dose günstiger ist als der eigene Akku..hmm :? .die eierlegende Wollmilchsau, wonach der Akku beim Türken für fast lau, der dann noch mindestens 15 Jahre halten muss bei möglichst 70% Kapazität..seh ich derzeit aus technischer Sicht nicht. Die Akkubank wird über kurz oder lang sauer gefahren sein, der WR langt hint und vorne nicht..nur Beispiel..ich hab mit WW PV an die 17kWp am Dach, hab in Spitzenzeiten 6,7kW Bedarf wenn die Chefin der Feuerstelle meint, die Küche zum Glutofen verwandeln zu müssen, da brauchste ganz andere technische Hardware..Bastel WR um die 4-500 € hats immer...aber wie lange halten die? Manche sind so laut, das willst nicht im Haus haben.
Was willste versorgen..eine oder doch alle drei Phasen, so gehts schon mal los, verkraftet der WR eigentlich die Pulssteuerung eines Induktionsfeldes usw usf..viele steigen da gleich wieder aus

Dann also eher zu Markengerät wie Victron greifen...und wieder ist der Preis oben.

Natürlich wirste tausende Euronen verballern...viele bauen nämlich 2mal...erst billig, dann gescheiter :lol: (net bös gemeint, aber ist die Realität)

Kannst sicher sein, sobald die Akkupreise ins Rutschen geraten sind und wenn der Strompreis bei 40cent liegt (5-7 Jahre??), und mein EROI unter 7 Jahren liegt, dann mach ichs auch.
Bis dahin bleibts Hobby
Das mit der Klimakiste in der Bude ist nen guter Tip...werd ich mal für mich was passendes suchen..wir fahren jetzt auf die Hütte,morgen kommen Handwerker, sind also 4 Tage bei voller Sonne nicht da...also ist die Regneranlage so programmiert, dass alles was geht nicht verkommt.Der Rest hängt halt im 70% Limit.Puffer ist eh schon voll,völlig analog zur Batterie ;)

Grüsse
Andreas
9kWp S/SO > SMA Tripower (IBN 18.6.20) + 4kWp S/SW > Growatt MIN 3000 TL-XE (IBN 31.3.21) + 2kWp Süd -19° ELWA DC Warmwasser ("IBN" 9.5.21)

Andreb
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von Andreb »

Nur so als Denkanstoß, bzw als "nicht" Denkanstoß: Ich habe einen Sunnyisland Batterie Wechselrichter mit einer byd 7.5kwH Batterie.
Vorteil: ab ca. Mitte April brauche ich keinen Strom.
Nachteil: jede kwH die ich über den Speicher "beziehe" kostet mich 1.3kwH.
Wenn ich heute planen würde:
PV so groß wie möglich ( ja ist nicht für jeden praktikabel). Eine pylontech Batterie und einen Wechselrichter von Victron. Vielleicht werde ich das in ferner Zukunft so umbauen, wenn die beiden SMA es nicht mehr tun.
Der Victron hat den Vorteil dass er einen extra Ausgang hat für die Lasten, die ich gepuffert haben will.

Heizen des Pufferspeicher für Warmwasser funktioniert bei mir auch sehr gut.

andreas_n
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von andreas_n »

Andreb hat geschrieben:
So 20. Jun 2021, 16:15

Nachteil: jede kwH die ich über den Speicher "beziehe" kostet mich 1.3kwH.
Hi,nicht nur das, sondern auch die zusätzliche Hardware.

@Udo hat ja nicht nur den Nachteil, dass er alles oberhalb der "70%" Regel abfischen müsste, sein Balkon ist einfach zu gross für die just inTime Produktion ;)
Hab mal übers WE gegoogelt, die LiFePo4 Blöcke sind langsam preislich machbar...aber es müsste auch ein möglichst lüfterloser BatterieWR sein und dann müsste ich spitz rechnen, denn das Haus soll längerfristig auf SoleWP für HZ umgestellt werden und dann fällt im Winter mal gar keine kWh zum Einspeichern an und nur im Sommer lohnts sich dann bei mir wieder nicht.

Ab heute werden die Tage wieder kürzer,snief
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Lengefelder
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von Lengefelder »

Hallo,

ich möchte nicht über Sinn oder Unsinn schreiben über so manche Solaranlage. Aber für manche wie mich ist es eine Art Hobby. Hobby muss halt Spaß machen und nicht unbedingt einen Sinn (für andere) ergeben. Meine Nachbarn schütteln vielleicht den Kopf über mich?

Ich habe mal mit einem Modul angefangen, dann 2, 6 ,12.... Nun sind es 40 Module mit insgesamt 13,5kW, 2 Solarix PLI 48-5000 parallel, 40kWh LiFePo4 (16 Zellen), ein E-Auto, ein Hybrid. Leider musste ich im Winter das E-Auto 2mal mit Netzstrom laden. Ich speise nicht ein. Der Aufwand, das zu ändern, ist mir zu hoch und dann soll ich den von mir verbrauchten Strom versteuern, extra Zählermiete bezahlen?

Ich bin fertig mit dem Ausbau und warte nun auf die Woche, wo mal der Strom ausfällt. Dann werde ich in nahezu allen Zimmern das Licht einschalten, laut Fernsehen schauen über Satellit und den Nachbarn zuschauen, wie sie immer ängstlicher auf den Ladebalken vom Handy blicken, falls das überhaupt noch funktionieren wird.

Was ich damit sagen will, ist es ein eher eine Art Hobby für dich, dann mache das, was dir Spaß bereitet, dich glücklich macht und du dir leisten kannst. Bei der Frage, ob es sich lohnt, muss ich passen. Das Leben soll Spaß machen und sich nicht lohnen.

Lengefelder

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