Wohin mit dem Überschuss?

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PV-Monitorung / PV Überwachung

Moderator: Ulrich

andreas_n
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von andreas_n »

Hi Lengefelder,

klar ist das in gewisser Weise Hobby, aber mal rein technisch

wie schaffst Du es, ein BEV ohne Netzkopplung zu laden? Hängt da so dicke Powerwall dran, dass das geht? Nach meinem Kenntnisstand braucht ein BEV mindest 6kW, ansonsten will es nicht laden...zumindest der Opel vom Nachbarn
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Lengefelder
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von Lengefelder »

Hallo,

den Renault ZOE mit 40kWh Akku meiner Frau kann man mit 10A oder 16A laden. Den Kia übrigens auch. Der hat aber leider nur einen 10kWh Akku.
Meine Frau nuddelt doch nicht täglich den Akku runter. Sie fährt damit auf Arbeit und verbraucht dabei 2%, dann vielleicht einkaufen und ich fahre den gern mit dem Hund in den Wald. Da kommen vielleicht mal 5% zusammen. Vielleicht auch mal 10%, wenn es weiter weg geht. Von März bis Oktober überhaupt kein Problem. In den übrigen Monaten muss man schauen, wann die Sonne scheint. Bis auf die 2mal Nachladen mit Netzstrom hat das wunderbar geklappt. Und das Nachladen war auch nur vielleicht 20-25%, damit meine Frau sicher auf Arbeit kommt und wieder zurück. E-Auto ist im Winter eine Katastrophe. Im Sommer steht im Display immer über 350km. Im Winter bei Frost mit Heizung steht das was von 200km, schafft der vielleicht gerade mal 100km. Trotzdem mögen wir beide den Renault ZOE. Es ist ein schönes Fahren.

Ich habe eine echte 16A Steckdose, die über die Innereien eines Fritz Dect 210 zeitgesteuert wird derzeit von 9-18 Uhr. Im Winter natürlich weniger Zeit. Wir hatten mal vergessen, das E-Auto abzuziehen und dann den Strom von einem Akku in den anderen verschoben, was keinen Sinn ergibt. Historisch ist noch ein Relais dazwischen, dass die 16A Steckdose nur Strom liefert, wenn wir auf Solar laufen. Das klappt leider im Winter nicht immer und ich weigere mich grundsätzlich, die Autos mit Netzstrom zu laden. Ein Spleen von mir. Nur wenn es wirklich unbedingt sein musste und dann auch nur wenig. Das Relais kann dafür über einen Schalter notfalls manuell geschaltet werden.

Wenn der Winter nicht wäre, würde ich die Stromleitung ins Netz kappen.

Lengefelder

andreas_n
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von andreas_n »

Moin Lengefelder,

tja, wenn der Winter nicht wäre...hihi.

(Die 6kW sind 4,6kW am Drehstrom, mit 230V Strippe geht der Corsa auch, aber dauert ;-) )

Mir langt schon dieser Juli..da hat der März mehr gebracht wie jetzt...BEV aus PW laden ist natürlich wirtschaftlich und so völlig gaga, da haste ja x fach Umladeverluste.
Wenn ich mal nen günstigen Stadtflitzer erwische der noch halbwegs Akku hat, dann nagel ich ne WB an die Garage und dann iss gutti für tägliche Stadtrundfahrten, da sind die Dinger sicher nutzbar und haben sogar satten Abzug :) Aber kaum 40km/Woche, lohnt net wirklich.
ÖPNV geht ja nicht mehr so wie mal früher,dazu wird er immer teurer, so wird zwangsläufig nun alles mit dem Auto erledigt, die Fahrten zusammengelegt und seit Corona auch für Nachbarn mit eingekauft. 2mal die Woche mit ÖPNV für grade 4km Distanz, was früher Kurzstrecke war, kostet nun um die 8€ pro Tour mit Junior, da ist ja der schlimmste Verbrenner billiger, zumal aufm Weg die ganzen Discounter liegen
Aber schon die Fahrt ins Erzgebirge mit 240km Distanz ist dann nicht praktikabel, Ladestationen hats kaum unterwegs und wenn, dann belegt und in CZ erst recht nicht.
Und dann das Problem mit der Kälte und der geringeren Reichweite.Der hier viel gepriesene i3 für die Ordnungshüter...jaja, wenn man dann die befragt, die das eigentlich wissen müssen weil sie ihn fahren sollen...x fach abgeschleppt weil Batt leer und im Winter bei Stadtfahrt kaum 50km Reichweite, also nichtmal eine Schicht, jetzt habens zwar Zusatzbatterien für Funk und so drin, aber auch das reicht nicht, ist völlig unpraktikabel, er steht meist in der Tiefgarage :? Das Geld was da...na ich kommentier das lieber nicht weiter.

Irgendwann ist meine alte Schüssel aber fällig und zwei Autos wollte ich nicht anschaffen, ausserdem fehlt mir dann der Platz im Hof. So wirds wieder ein Diesel werden. Schon alleine um die leidige Rangiererei zu verhindern.
Vielleicht ändert sich das, wenn das BEV einspeisen kann, so als rollende Batterie für gewisse Notfälle, denn die derzeitige Entwicklung am Strommarkt macht mich doch bisserl nervös. Meine PV ist nicht schwarzstartfähig, wie auch, ohne Akku :-)

Ich könnte trotz grosser PV 3 Monate übern Winter das BEV nur ab und zu laden (wenn Schnee, geht gar nix) und hab erst eine 2. IBN hinter mir, war die schon nicht geplant, aber jetzt auch noch die N/O Seite zuwerfen mit PV verhagelt mir dann doch die Rechnung für die Hauptanlage, ausserdem würde dann der Installationsaufwand irre hoch, Zählerplätze und PV Kabel übers halbe Dach ziehen, für 3kWp mehr...zweifel.Ich würds evtl als Insel machen, aber das ist dann Hobby pur und ausserdem ziehts mir dann Grundlast/Eigenverbrauch ab.. :lol:
Selbst die optimistischen Rechnungen bzgl WP sagen, es reicht nicht den Öler rauszuwerfen, vmtl müsste ich gar auf BHKW /Gas umdenken,brrr
Sind alles so Überlegungen

Wo ich drauf warte, ist ein echter Durchbruch in der Akkutechnik, wenn die mal serienreif und günstiger ist, schauts anders aus. 70% Regel Überschuss geht seit Frühjahr ins Warmwasser, da hat die Automation von @Ulrich schon sehr geholfen.Bevor die kWh nicht erzeugt werden darf, drück ich die lieber über den unteren Heizstab in den Bottich, jedes Elektron erwische ich auch nicht, aber fast alle :-)

Sonnige Grüsse
Andreas
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tuxflo
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von tuxflo »

Also ich hab jetzt mehrfach überlegt ob ich hier antworte oder nicht, hab mich dann am Ende aber doch dazu entschlossen.

Zunächst mal die Aussage "BEV aus PW laden ist natürlich wirtschaftlich und so völlig gaga, da haste ja x fach Umladeverluste.", das es Ladeverluste gibt ist klar, aber die sind bei weitem nicht so hoch, das es dadurch nicht mehr wirtschaftlich ist. Im Vergleich zu den Verlusten die entstehen um tote Dinosaurier aus der Erde zu holen und so aufzubereiten und umher zu karren, dass man sie mit einem ziemlich schlechten Wirkungsgrad in kinetische Energie umwandeln kann, ist das auf jeden Fall komplett vernachlässigbar. Kommt halt immer darauf an, was man alles in seine Vergleiche mit einbezieht.

Dann "kostet nun um die 8€ pro Tour mit Junior, da ist ja der schlimmste Verbrenner billiger, zumal aufm Weg die ganzen Discounter liegen"

Das ist auf jeden Fall ärgerlich und traurig, dass man den ÖPNV so quasi unbenutzbar macht. Sieht bei uns ähnlich aus und regt mich massiv auf, weil man zudem mit dem Bus bei uns eine Stunde braucht für eine Strecke die mit dem Kfz ~20min dauert. Aber auch hier kommt es wieder auf die konkrete Rechnung an. Wenn du bei dem Kfz die Steuer, Versicherung, Verschleißteile und Reparaturkosten mal mit einbeziehst wirst du sehen, dass ein Kfz (egal ob Verbrenner oder nicht) auch nicht soooo billig ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

Auch der Punkt " Aber schon die Fahrt ins Erzgebirge mit 240km Distanz ist dann nicht praktikabel, Ladestationen hats kaum unterwegs und wenn, dann belegt und in CZ erst recht nicht."
mag zwar vielleicht stimmen, aber auch da wird die Tatsache unterschlagen, dass eine neue Infrastruktur nun mal nicht von heute auf entsteht. Auch bei Verbrennern gab es mal eine Zeit, wo noch nicht an allen Ecken und Enden Tankstellen bereit standen. Aus diesem Grund die gesamte E-Mobilität schlecht zu reden ist meiner Meinung nach nicht sinnvoll und auch nicht zielführend.


Auf die "großen Durchbrüche" kann man meist lange warten, vielleicht klappts ja vorher auch noch mit der Kernfusion, dann brauchen wir auch keine PV Anlagen mehr, aber bis es soweit ist, müssen wir halt mit dem zurecht kommen was wir haben.
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andreas_n
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von andreas_n »

Moin tuxflo
tuxflo hat geschrieben:
Fr 16. Jul 2021, 12:10
Wenn du bei dem Kfz die Steuer, Versicherung, Verschleißteile und Reparaturkosten...
Sei unbesorgt, der ADAC hat den Berlingo mal mit 42ct/km angegeben, damit hab ich die 4,5km Distanz auch gerechnet, real fahre ich das Auto im 15ten Jahr mit um die 27ct.incl allem
Bus kostet also exakt 7,60 (5,5% C bedingte Erhöhung aber schon angekündigt) mit Streifenkarte und hab dann noch 900m Fussweg, Auto kommt auf (ADAC) Kosten von 3,78€ Tür zu Tür plus die Option, den Einkauf mit 30m Umweg gleich mit zu erledigen, mittlerweile gibts sogar Fahrgemeinschaften, noch leichter. Plus Zeitersparnis plus Sicherheit und Sauberkeit,ist hier ÖPNV Fakt im Jahre 2021
tuxflo hat geschrieben:
Fr 16. Jul 2021, 12:10
Tatsache unterschlagen, dass eine neue Infrastruktur nun mal nicht von heute auf entsteht.

..

aber bis es soweit ist, müssen wir halt mit dem zurecht kommen was wir haben.
Nicht unterschlagen sondern auch Fakt, wenn ich mir einen normal bezahlbaren Batterieuntersatz (Reichweite) zu lege, brauch ich die Infrastruktur eben ....JETZT.
Jetzt könnte ich ja noch zuhause laden, viele werden das aber nie können, weil Laternenparker.
Es gibt seit paar Monaten 2 Ladesäulen a 11kW vor einer Shopping Mall auf dem Weg in CZ ..aber die ist gut besucht weil die einzigen,derzeit, im weiten Umkreis von gut 45km, CZ hats nicht so mit PV und Batterieautos


Versteh mich net falsch, grundsätzlich gegen ein BEV bin ich als technikfreak nicht, aber ich hab halt keine kurzen Wege wie Lengefelder's Frau sondern auch oft weite Strecken mit Anhänger...auch ins Ausland und das kann ich mir derzeit mit BEV nicht vorstellen, zweites Auto aber auch nicht.
Das BEV muss also passen zum Einsatzzweck, Berlingo als BEV zB hat ne 50kWh Batterie, im Sommer schaff ich grad so diese bewusste Ladesäule, im Winter muss ich unterwegs 2mal laden für je 1,5Std..völlig indiskutabel in der praktischen Anwendung, ein Tesla schafft das schon, aber was soll ich mit dem Auto im Alltag anfangen?Für mich völlig unpraktisch
Was wir wirklich an "Auto" brauchen, und was die Industrie meint was wir zu brauchen haben..ist das gekonnte Marketing jener, die damit Geld verdienen. Aber das sprengt den Rahmen hier um das zu erörtern.Wäre auch das falsche Forum.
Bei der Elektromobilität hat es einfach in der Anwendung für die breite Masse einfach noch viel zu viel offene Fragen-für mich jedenfalls

schönes WE
Andreas
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Lengefelder
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von Lengefelder »

Hallo,

den Renault ZOE haben wir über das ADAC Angebot geleast. Der geht leider kommendes Jahr wieder weg. Vielleicht leasen wir sogar wieder einen ZOE, denn der geht ab wie Schmitts Katze, klein, wendig. Und das Laden ist eben auch mit Lichtstrom (einphasig) möglich. Meine Frau arbeitet in 2 Schichten, früh und abends. Da blieb genug Zeit, den halbtags zu laden.

"Gelohnt" hat sich mein Aufwand bestimmt nicht, denn ich habe im ersten Halbjahr 2021 nur 3MWh Solarstrom verbraucht. Aber ich hatte Spaß daran, die Solaranlage aufzubauen. Und freue ich mich täglich noch immer, wenn die Sonne scheint und abends beim Abendbrot wird aufs Handy geschaut, wie der Erlös war.

Dank an Ulrich, denn ohne seine Hilfe wüsste ich gar nicht, was der Tag so gebracht hat. Dank auch an die, die Tipps fürs Backup gaben auf die NAS.

Ich baue nun nichts mehr. Warte nun nur noch auf die ersten Reparaturen, die hoffentlich nicht mehr zu meinen Lebzeiten eintreten. :lol:

VG vom Lengefelder

andreas_n
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von andreas_n »

Nabend Lengefelder,

den ZOE hab ich bisher nicht gefahren, aber den E Corsa und den Model3, als Ersatz den Mokka.In den E Smart steig ich netmal ein, da hab ich beklemmende Gefühle..
Und nen Spezialumbau eines A1, aber den zähl ich jetzt mal nicht weil das Teil hat sich nen befreundeter Dip Ing zusammengeschraubt, hat TÜV und ist zugelassen.Aber als Ersatz dient ein Diesel Passat :shock:
Spezl fährt ne "elektrische Hayabusa", das Bike geht ab wie nix, glaub unter 2,8s auf 100.. Tron 's Erbe :?

Wenn ihr das Auto unter Tag laden könnt, umso besser... :D

Nix mehr bauen wollen..tja, das sagte ich auch mal...dann kam dies und das und ne Gesetzeskehrtwende Ende 2020 und dann kam alles anders..Material stand nagelneu da und umtauschen war nicht. Also noch ne Neuanlage und wieder Gerüst, hab ich ja, aber an der Stelle zu bauen ist echt tricky

Meine Anlage mit insgesamt 66 Modulen ist zwar fertig und die Soft so ziemlich auch, alles in Eigenleistung erstellt, aber sollte ein Schnäppchen für PV auftauchen, mei..die N/O Seite brächte nochmal ca 3kWp, aber das muss ich dann als Insel tackern und irgendwie der besseren Hälfte verklickern, weil mir sonst die Einspeisevergütung bis dahin zerhagelt würde...aber evtl gibts ja wieder eine Gesetzesänderung, so wie vor Weihnachten 2020 :lol:

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tuxflo
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von tuxflo »

Hallo Andreas,

mein Post war auch definitiv nicht böse gemeint. Ich hatte ja schon überlegt ob ich überhaupt schreibe oder nicht und hätte es vielleicht auch lieber bleiben lassen sollen ;)

Ich hab nur vermutlich schon zu oft genau diese Argumente gehört. Tatsächlich gibt es zig Argumente gegen E-Mobilität, die ich, insbesondere nach mittlerweile 2 Jahren mit 2 E-Autos, unterschreiben würde. Und das es auch nicht für "jeden" geeignet ist (Hänger, Nutzfahrzeuge u.s.w.) ist meiner Meinung nach auch klar aber die Argumente sind meiner Meinung nach andere als die "Reichweitenangst", die im übrigen auch nur in Deutschland so stark ausgeprägt ist.


Und zum Thema Gesetzesänderung: ich halte das tatsächlich gar nicht für unrealistisch, dass da im Herbst/Winter wieder was kommt, schießlich rückt das Thema Klimaschutz, insbesondere mit den aktuellen Katastrophen, einmal mehr in den Vordergrund.

Ich sage 20ct Einspeisevergüngung für alle! :D
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von andreas_n »

tuxflo hat geschrieben:
Mo 19. Jul 2021, 09:34
Ich sage 20ct Einspeisevergüngung für alle! :D
Moin Tuxflo,

wär schön, aber ich ginge sogar weiter...wenn ich nämlich in den Neubaugebieten so unterwegs bin, hätte jedes Haus ne PV am Dach und nicht wie real, 4x ST,4xPV und 58 x nix :(
Allerdings langt auch eine Einspeisevergütung weit drunter. die 70% Regel müsste weg und alles was bis 3kWp am Dach ist, ist per Baugenehmigung erteilt aber selbst der hiesige Energieversorger renoviert seine Gebäude und die Flächen bleiben ungenutzt. Dafür fördert er PV..zu urkomischen Konditionen, so dass es billiger kommt, die Förderung fallen zu lassen und Eigeninitiative zu zeigen, ich hab gleich alles selber gemacht. inkl Zählerschrank, nen Solateur zu finden, weisst ja selber..ausgebucht oder Preise zum Abwinken.
Die E Mobilität sehe ich auf lange Sicht nicht flächendeckend..zumindest nicht mit der heutigen Technik.
Deutschland ist ein Mieterland und viele Autos stehen als Laternenparker rum, die Infrastruktur in die Fläche (und damit Akzeptanz) zu bringen seh ich zeitkritisch bis 2030.

Immerhin schafft es der örtliche Strassenbau, die allmonatlichen "Reparaturasphaltplomben" zu erneuern...mal was richtig reparieren, geht an der Stelle seit bald 15 Jahren nicht mehr. Was ich damit sagen will, unsere Infrastruktur wird seit geraumer Zeit auf "Verschleiss" gefahren, und jetzt soll die Verkehrswende gelingen..? :shock:
Da bau ich lieber an die Kellerdecke PV :lol:

Gruss
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von tuxflo »

andreas_n hat geschrieben:
Mo 19. Jul 2021, 11:28
Was ich damit sagen will, unsere Infrastruktur wird seit geraumer Zeit auf "Verschleiss" gefahren, und jetzt soll die Verkehrswende gelingen..?
Der Markt regelt das schon *duck und weg* :lol:
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