Wohin mit dem Überschuss?

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PV-Monitorung / PV Überwachung

Moderator: Ulrich

andreas_n
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von andreas_n »

Hi Udo,
Mich hat unerwartet ein Bremsendefekt in die Werkstatt gebeamt,alsooo

Die grossen PV Module haben Nachteil,das ist knapp über der 2qm Grenze/Glasfläche,da ist irgendwo in der Bauordnung Limit und natürlich die mechanische Stabilität.

180/105 ist gute Größe
9kWp S/SO > SMA Tripower (IBN 18.6.20) + 4kWp S/SW > Growatt MIN 3000 TL-XE (IBN 31.3.21) + 2kWp Süd -19° ELWA DC Warmwasser ("IBN" 9.5.21)

mafe68
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von mafe68 »

Habe hier nicht jetzt alles gelesen aber möchte mal kurz erläutern wie ich es handhabe mit dem Überschuss. Habe hier eine Victron ESS Anlage am laufen mit einem MultiPlus II und Pylontech LiFePo4 Akkusystem. Jetzt immer Sommer habe ich immer einiges an Überschuss was ich erzeuge der über meine Haussteuerung (HomeAssistant) geregelt wird. Der Überschuss wir für einen E-Boiler verwendet der normal am Nachtstrom hängt aber ab ca. März bis November auf den Tagstrom geschaltet wird. Die Regelung ist im Grunde ganze einfach und simpel. Wenn der Akku zu 99% geladen ist wird der Boiler per Sonoff Pow eingeschaltet und bei 80% Akkustand wieder aus. Das ganze wird in Home Assistant per Automatisierung gemacht. Die Daten von Victon Venus gehen per MQTT an HomeAssistant und per Automatisierung ausgeführt. Dadurch wir der meiste Überschuss verbraucht.
Lg. Mario

andreas_n
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von andreas_n »

Hi Mario,

pfft, da vergeudest aber den wertvollen Strom.
Warum schaltest du den Boiler bei "Überschuss" nicht direkt ein, der Umweg über den Akku kostet ne Menge..Strom und Akkulebensdauer

ich hab das zB mit der Automation gelöst..da die WR mehr können als die 70er Grenze, wird knapp unter der Grenze ein Sonoff freigeschalten und "nachgesehen" ob auch wirklich Überschuss da ist...spart die Zeitsteuerung

also so zB

70% Limit =9100W
Schaltschwelle ein =9085W
Schaltschwelle aus =9000W

was passiert? Am Limit wird eingeschalten und danach die Einspeiseleistung verglichen, ist sie danach über den 9000W (sprich der WR fährt hoch wegen Eigenverbrauch), bleibt der Heizstab ein(1,4kw), so ist der Zusatzstab definitiv vom Überschussstrom befeuert, wenn die Einspeiseleistung halt noch nicht diese ca 1300W über hat, geht der sonoff (als Lastschalter hängt dann aber ein Schütz dazwischen) wieder aus. Das versucht die Automation so lange, bis dieses "Software" Relais hängen bleibt..also Einspeiseleistung nach Freigabe >9000W

Selbst bei weissblauem Wetter klappt die Automation echt gut.
Damit auch der allerletzte Überschuss weggepuffert wird, mach ich das mit dem Zusatzheistab der ELWA auch noch. Und das gleiche Spiel geht auch als "Bottom fishing" für die schlechte Jahreszeit...

einzig ne Lösung für prognosebasierte Automation fehlt mir noch

Sonnige Grüsse
Andreas
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mafe68
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von mafe68 »

Danke für deine Erläuterung, nur sind da zwei Problem mit dem Überschuss 1. Habe ich nur eine 2200Wp Anlage dadurch mein Überschuss nicht so groß ist und 2. mein Heizstab im Boiler hat 3 KW. Also wenn der Boiler drauf schaltet wird der Überschuss von der PV verwendet und der Rest wird noch vom Akku geholt den er braucht. Der Akku wird nicht jedes mal bis auf 80% entladen nur die grenze habe ich dort gesetzt.
Lg. Mario

andreas_n
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von andreas_n »

Moin Mario,

hmm, mal abgesehen vom Überschuss...ein 3kw Heizstab ist schon heftig, wird vmtl der Originalstab eines 120l Boilers sein...

Das Verhältnis PV zur Last ist halt ungünstig, müsstest mal ermitteln, was an PV Energie eingespart werden kann, wenn der Heizstab nicht andauernd vom Akku aus betrieben werden muss. Denn bei 2kWp und 3kW Heizstab ist ja schon im Sommer bei voller Sonne ein Drittel aus Batterie..ohne Lade/Entladeverluste, im Winter wirds eh eng mit Batterie. Zumal ja noch andere Grundlast dran hängt.

Könnte sein, dass ein wesentlich kleinerer Heizstab wesentlich effektiver wäre, im Sommer braucht er dann schonmal nicht unbedingt Batterieunterstützung und im Winter kannste die wenigen Sonnenstrahlen besser nutzen..
ausserdem lässt sich ein kleinerer Heizstab leichter steuern weil das Regelverhalten langsamer werden kann.

Gruss
Andreas
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mafe68
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von mafe68 »

Boiler hat 300L und das der Heizstab nicht optimal ist ist mir auch klar. Im Winter wird der Boiler sowieso wieder auf den Nachtstrom geschaltet nur in der Zeit wie jetzt wo ich sehr viel Überschuss habe der sonst ins Netz geht, habe ich das so geschaltet. Außerdem wir der Boiler sowieso jetzt mal ausgetauscht und ersetzt durch einen 150l Boiler mit einer aufgesetzten Luftwärmepumpe. Da sind wird dann bei einem Stromverbrauch von unter einem drittel (ca. 600W - 700W) des jetzigen bei aufheizen. Dann schaut die Sache gleich ganz anders aus und muss mir dann ansehen wir ich es dann genau mache.
Lg. Mario

andreas_n
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von andreas_n »

300L hab ich auch..

bequeme Grösse mal ein zwei Tage zu überbrücken ohne PV, zur Zeit kann ich ja mitten im >Sommer Herbst und Frühjahr testen..das besch.. Wetter machts möglich, grmpf :D

WW per WP ist klar im Vorteil
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mafe68
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von mafe68 »

Die kalte Abluft der WP kann man auch im Sommer noch zum abkühlen von Räumen benutzen! :lol:
Lg. Mario

andreas_n
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von andreas_n »

Heuer iss nix mit Kühlen , uns gammeln die Tomaten, ein Jammer, aber was solls, ohne C wären wir heuer in GR am Strand, bei derzeit 46° im Schatten, das ist dann das andere Extrem :?
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mafe68
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Re: Wohin mit dem Überschuss?

Beitrag von mafe68 »

Nur wenn es so heiß ist läuft auch meine WP weniger und dann ist es auch nichts mit kühlen und es hat 40°C und mehr und es die letzten 3 Monate so viel wie gar nichts geregnet.
Lg. Mario

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