Einspeisewechselrichter???

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PV-Monitorung / PV Überwachung

Moderator: Ulrich

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tedesco1968
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Einspeisewechselrichter???

Beitrag von tedesco1968 »

Hallo zusammen,

mal kurz eine allgemeine Frage...

In meiner Firma wird gerade überlegt auf den Parkplätze Wallboxen zu installieren. Wieso also nicht Solarmodule dafür nutzen?

Wäre es möglich dafür Einspeisewechselrichter zu verwenden, wenn ich genau weiß das es nie und nimmer zu einer Einspeisung kommen kann? Oder muss man da trotzdem technisch dafür sorge tragen das es dazu nicht kommen kann? Wenn gerade kein Fahrzeug geladen wird, würde der erzeugte Strom direkt von unsere Produktion abgenommen.


Vielen Dank im Voraus

Tedesco

andreas_n
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Re: Einspeisewechselrichter???

Beitrag von andreas_n »

Hi tedesco,

Geht nur mit netzgekoppelten PV Anlagen. Zwingend also Anmeldung Marktstamm Datenregister und E samt VNB.
9kWp S/SO > SMA Tripower (IBN 18.6.20) + 4kWp S/SW > Growatt MIN 3000 TL-XE (IBN 31.3.21) + 2kWp Süd -19° ELWA DC Warmwasser ("IBN" 9.5.21)

andreas_n
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Re: Einspeisewechselrichter???

Beitrag von andreas_n »

Nabend tedesco,

so, hier die ausführlichere Antwort, die von heute mittag war so zwischen Zahnarzt und Feinkost Albrecht;.) vom Smombelfon aus, und da tipp ich eher weniger, schon alleine weil mich die nervige Autokorrektur bremst.

Wallboxen müssen beim VNB beantragt und genehmigt werden (auch Zuschüsse hängen dran), bei einer 230V Steckdosenlösung wird die Karre nicht voll über die solare Mittagszeit.
2: Die Leitungen im Zählerschrank müssen das hergeben, dazu gibts das Regelwerk TAB (Quelle Hager, sehr informativ und up2date), mag noch bei einer WB gehen, aber die meisten Schränke steigen bei 2 und mehr aus..
3: Bei der Leistung, die benötigt würde um BEV zu laden, geht das ohne Speicher(=Netz*hrhr*da war was mit Kobold und so) nicht...wenn bei xy kWp BEV geladen werden sollen ohne Netzverbund...wären riesige Akkubänke nötig und die Wirtschaftlichkeit weit unter Erwartung (2mal umladen)..Energieverlust beim Umladen grösser 30-40%. Oder sinnvolles Laden schlicht nicht möglich. Was du da anfragen möchtest, ist eine "Halbinsel" die so überhaupt nicht legal wäre bei der Leistung und im Falle ernsthafter Störung kämen Schadensersatzforderungen auf euch zu, die willste nicht wissen.
4: Weiss ich jetzt nicht, wie "gross" die Firma ist (Dachfläche), aber da in naher Zukunft eh zu erwarten ist, dass PV Pflicht werden könnte (grad mal wieder alles anders, wer soll da noch planen, rein und raus aus den Kartoffeln), aber...Dach voll machen wenn das als Eigenverbrauch in der Firma abgesaugt werden kann, mehr Knete ist nicht zu verdienen, vulgo langfristig einzusparen.

Ich hab mit Kumpel PV auf Hallendach für Firma in 2020 gebaut...anfangs gabs nur so 4 kW Grundlast ab 8-17 Uhr...PV konnte 17kWp
Nun gibts 2 BEV..."Firmenwagen" ...eingespeist wird nur noch am WE..unter der Woche saugt die Firma unten drunter alles weg,120kWh/Tag im peak..irre.
Diese Anlage in Eigenbau ist nach 4 Jahren schlicht abbezahlt- SO macht PV Spass

Gruss
Andreas
9kWp S/SO > SMA Tripower (IBN 18.6.20) + 4kWp S/SW > Growatt MIN 3000 TL-XE (IBN 31.3.21) + 2kWp Süd -19° ELWA DC Warmwasser ("IBN" 9.5.21)

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