eastron sdm630-modbus v3 Probleme

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PV-Monitorung / PV Überwachung

Moderator: Ulrich

marienschatten
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eastron sdm630-modbus v3 Probleme

Beitrag von marienschatten »

Growatt SPH Serie (3-phasig) Growatt SPH10000TL3-BH-UP 10kW + Growatt ARK 12.8kWh Hochvolt-Solarspeicher-Set + eastron sdm630-modbus v3

Ohne den eastron sdm630-modbus v3 wird der Speicher nicht aktiviert. Mit dem Messgerät erhalte ich unsinnige Anzeigen im SPH.
Bei Dunkelheit wird der Speicher geladen und Strom ins Netz eingespeist. Am Tage bei Sonne wird der Akku nicht geladen und der Stromverbrauch steht bei angeblichen 16 KW, obwohl im Haus fast kein Verbraucher eingeschaltet ist. Usw.
Ich habe schon viele Einstellungen im SPH durchprobiert und die Einstellungen im Messgerät überprüft, es ändert nichts.
Das Messgerät ist mit drei Phasen und N angeschlossen, oben vom SPH, unten zum Netz. Die Steuerleitung ist am SPH in der Buchse Meter angeschlossen.

Was mache ich falsch?

Gruß
Karl
Growatt Wechselrichter.jpg
Growatt Stöme 10.jpg

Hat se nicht alle
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Re: eastron sdm630-modbus v3 Probleme

Beitrag von Hat se nicht alle »

Äh... was sollte der SDM630 eigentlich messen?
Es sieht für mich so aus, als ob er an der angebrachten Stelle nur den Verbrauch des Wechselrichters misst.
Normalerweise wird der SDM in die Hauszuleitung eingeschleift und misst somit die zugehende und abgehende Leistung des Hauses.

Gruß

marienschatten
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Re: eastron sdm630-modbus v3 Probleme

Beitrag von marienschatten »

Inzwischen habe ich festgestellt, dass die in der App ShinePhone angezeigten Wert systematischer Unsinn sind. Die einzig korrekte Anzeige ist der Solarstrom. Der angzeigte Verbrauch ist immer fast genau der doppelte Solarstrom und der Bezug aus dem Netz ist immer fast genau der Solarstrom.

Die Werte sind rein rechnerisch erzeugte Größen, die absolut nichts mit dem tatsächlichen Strom zu tun haben.

Das Ergebnis von diesem Unsinn ist, dass der Akku niemals aufgeladen wird. Wofür habe ich einen sündhaft teuren Akku gekauft, wenn er niemals benutzt wird?

Woher kommen diese Fantasiewerte? Wie kann ich den Fehler korrigieren? Alle Einstellungen habe ich überprüft und mit empfohlenen Werten aus einem Forum verglichen, da finde ich keinen Fehler.

Gruß
Karl
Growatt Wechselrichter 2.jpg
Growatt Stöme 17.jpg

Hat se nicht alle
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Re: eastron sdm630-modbus v3 Probleme

Beitrag von Hat se nicht alle »

Schön dass du meine Antwort ignorierst hast.
Meine weiteren Hinweise werden wohl auch nur den anderen werten Mitlesern mental zugänglich sein.

1.) Wie aus dem neuen Bild hervor geht, ist der SDM nur in die Netzanbindung des Growatt eingeschleift. Da der Wechselrichter SELBER an seiner
Netzanbindung sowohl Spannung, Strom als auch Frequenz misst macht das genau NULL Sinn.

2.) Der Wechselrichter versucht nun eine Strategie in der Art zu verfolgen, dass er zuerst versucht den Eigenverbrauch zu bedienen, dann die Batterie zu laden um dann den verbleibenden Rest ins Netz einzuspeisen. Dafür benötigt er zu jedem Zeitpunkt die Höhe der abgerufenen/rückwirkenden Leistung von und ins Netz. Normalerweise liefert ihm das der SDM ( Minus Werte = Einspeisung, Plus Werte = Netzbezug)
So wie der SDM jetzt angeschlossen ist, liefert er dem Wechselrichter immer nur Werte, die seinen Regelkreis entweder durch Integration voll auf oder voll abregeln. Als Ergebnis gibt es die von dir erwähnten sinnlosen Reaktionen/Werte.

3.) Der SDM MUSS im Verteilerkasten direkt nach dem Zähler und der Hauptsicherung eingefügt werden. Dazu muss die Netzzuleitung des Versorgers aufgetrennt werden und das erfordert mindestens

- die Ausbildung zur Elektrofachkraft im Niederspannungsbereich oder alternativ einen Unfall Arzt direkt vor Ort.
- eine vom Netz unabhängige Beleuchtung des Schaltschranks
- Die Abschaltung des Gebäudes mit dem Hauptschalter
- das Entfernen der Hauptsicherungen
- die genaue Bestimmung der einzelnen Phasen
- die Kenntnis wo, wie und ob im Schaltkasten N und PE zusammengelegt ist

4:) Wie das Bild zeigt wurde der Growatt bisher nicht von einer Elektrofachkraft angeschlossen. Um keine Personenschäden zu provozieren beende ich hiermit meine Ausführungen und und appelliere dringend in Zukunft die Finger von der Sache zu lassen.

5.) Darüber hinaus ist diese Anfrage überhaupt nicht in Verbindung stehend mit der Solaranzeige und somit im falschen Forum.

marienschatten
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Re: eastron sdm630-modbus v3 Probleme

Beitrag von marienschatten »

Danke für die Belehrung und die Zurechtweisung!
Ich werde nach einem Elektriker suchen, der Zeit für mich hat. Das ist fast unmöglich, aber ich werde es versuchen.

Hat se nicht alle
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Re: eastron sdm630-modbus v3 Probleme

Beitrag von Hat se nicht alle »

marienschatten hat geschrieben:
Fr 28. Okt 2022, 19:16
Danke für die Belehrung und die Zurechtweisung!
Ich werde nach einem Elektriker suchen, der Zeit für mich hat. Das ist fast unmöglich, aber ich werde es versuchen.
Danke!

Ich lege nur einigen Wert darauf, dass andere überleben :mrgreen:
Gruß

solarfanenrico
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Re: eastron sdm630-modbus v3 Probleme

Beitrag von solarfanenrico »

Hat se nicht alle hat geschrieben:
Fr 28. Okt 2022, 19:48
marienschatten hat geschrieben:
Fr 28. Okt 2022, 19:16
Danke für die Belehrung und die Zurechtweisung!
Ich werde nach einem Elektriker suchen, der Zeit für mich hat. Das ist fast unmöglich, aber ich werde es versuchen.
Danke!

Ich lege nur einigen Wert darauf, dass andere überleben :mrgreen:
Gruß
Hallo ich gebe dem "hat se nicht alle" prinzipiell recht, einzig der Ton ist etwas angespannt.

Ich nutze auch einen SDM630 und könnte mit Verkabelung des Themenstarters auch nichts anfangen. Hier wird wirklich nur Unsinn gemessen.

Ordnungsgemäßig muß der SDM630 Mit L1, L2, L3 und N an der oberen Klemmleiste mit der Netzseite verbunden sein. Egal ob im Zählerkasten oder fernab.

Die unteren L1, L2, L3 und N werden mit der Seite in der der WR in das Hausnetz einspeist verbunden, bzw. in Richtung WR.

So steht es mit Sicherheit auch in der Installationsanleitung des SDM.
Es ist zwar nicht so gefährlich, wenn Diese Anschlüsse verwechselt werden, ist ja Wechselstrom, aber wenn es um die Messung geht, ist es besser auf die Installationsanleitung zu sehen. Ich kenne einen Fall, wo die Leitungen wegen mangelnder Kabellänge verkehrt angeklemmt wurden, um dann einfach die Abdeckungen zu tauschen. Das Messergebnis sah dann aber auch wieder Sche... aus.

Enrico

Hat se nicht alle
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Re: eastron sdm630-modbus v3 Probleme

Beitrag von Hat se nicht alle »

Vielleicht noch diese allgemeinere Ergänzung:

Alle relevanten Verbraucher sollten ihre Leistung durch den SDM durchgeleitet beziehen, so dass der Wechselrichter
die jeweilige Momentanlast abrufen kann um seine Leistung zwischen Lastausgleich und der Batterieladung aufteilen zu können.

(Zur Stimmungslage: Wenn ich sehe, dass ein 10kW Wechselrichter mit Hochvoltspeicher ausschließlich über eine fliegende Brücke (neben dem SDM) mit Lüsterklemmen geerdet ist, dann bin ich der Ansicht, dass ein derartiges Bild zumindest ausreichend gewürdigt oder besser entfernt werden sollte um nicht versehentlich als Vorlage für Andere zu dienen.)

marienschatten
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Re: eastron sdm630-modbus v3 Probleme

Beitrag von marienschatten »

Im Handbuch für den WR habe ich folgende Zeichnung gefunden: Anhang
Demnach wird der WR oben an SDM angeschlossen, also so, wie ich es gemacht habe.
Unklar ist mir, wie ich den Stromverbrauch des Haushalts durch den SDM leiten kann und gleichzeitig den Anschluss an den WR haben muss.
Jetzt habe ich den SDM erst einmal herausgenommen, bis klar ist wo und wie er angeschlossen werden muss.
SDM.jpg

Hat se nicht alle
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Re: eastron sdm630-modbus v3 Probleme

Beitrag von Hat se nicht alle »

marienschatten hat geschrieben:
Sa 29. Okt 2022, 10:02
Im Handbuch für den WR habe ich folgende Zeichnung gefunden: Anhang
Demnach wird der WR oben an SDM angeschlossen, also so, wie ich es gemacht habe.
Unklar ist mir, wie ich den Stromverbrauch des Haushalts durch den SDM leiten kann und gleichzeitig den Anschluss an den WR haben muss.
Jetzt habe ich den SDM erst einmal herausgenommen, bis klar ist wo und wie er angeschlossen werden muss.SDM.jpg
Sorry, aber du interpretierst die Zeichnung leider nicht richtig.

Bei dem als Electric meter bezeichneten Zähler handelt es sich um den Zähler des Netzversorgers und NICHT um den optional installierbaren SDM Zähler.

Die Zeichnung ist deshalb missverständlich, weil ein geeichter SDM in einigen Ländern der Welt als Zähler des Netzversorgers benutzt und auch zugelassen ist. Das ist in Deutschland jedoch NICHT der Fall. Somit muss der SDM als zusätzlicher Zähler direkt nach dem Zähler des Stromversorgers installiert werden.

Das Bild sagt somit aus, dass der Wechselrichter direkt nach dem Zähler des Netzversorgers und VOR dem Fehlerstromschutzschalter (RCD) eingeschleift werden soll, damit einerseits die Wechselrichter Leistung vom Zweirichtungszähler des Netzbetreibers korrekt erfasst und andererseits die Ströme des Wechselrichters vom RCD kontrolliert werden. Der richtige Einspeisepunkt für den Wechselrichter befindet sich somit mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit im Zähler- oder angrenzenden Verteilerschrank.

Ich kann nur darum bitten, dass du dir Jemanden mit Fachkenntnissen zur Hilfe holst. Du hantierst hier ganz locker mit 15 kWp PV (= ähnlich wie Batterie zu sehen), 10 kWh Erzeugerleistung und ca. 8 kWh Batterieleistung herum. Wenn du bedenkst welche Hitze (Energie) ein normaler Bullerofen mit ca. 8 kWh erzeugt, dann kannst du dir den Effekt eines Fehlers für deinen Haushalt und deine Angehörigen recht gut vorstellen und da ist dann kein Stahlmantel oder ein Ofenrohr welcher das ganze in Grenzen hält.....

Gruß

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