Backup und Restore der Influx Datenbank

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mr.big
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Re: Backup und Restore der Influx Datenbank

Beitrag von mr.big »

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sudo influxd backup -portable -database solaranzeige media/pi/intenso/backup
da fehlt ein "slash" vor media/pi.....

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sudo influxd backup -portable -database solaranzeige /media/pi/intenso/backup
So ist es besser!

Inntaler
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Re: Backup und Restore der Influx Datenbank

Beitrag von Inntaler »

mr.big hat geschrieben:
Do 4. Mai 2023, 19:26

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sudo influxd backup -portable -database solaranzeige media/pi/intenso/backup
da fehlt ein "slash" vor media/pi.....

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sudo influxd backup -portable -database solaranzeige /media/pi/intenso/backup
So ist es besser!
Servus mr.big,
danke das funktioniert.
Habe inzwischen den Pfad etwas verkürzt, heißt jetzt nur noch /media/backup
Dort werden auch die besagten 7 Dateien abgelegt.

Dann wollte ich den Rattenschwanz /pi/intenso.... löschen, geht aber nicht.
Weder über WinSCP als root angemeldet, noch über den Dateimanager vom Raspi noch über die Konsole:
root@solaranzeige:/home/pi# rm -r /media/pi
rm: das Entfernen von '/media/pi/Intenso' ist nicht möglich: Das Gerät oder die Ressource ist belegt
root@solaranzeige:/home/pi# rm -r /media/pi/intenso
rm: das Entfernen von '/media/pi/intenso' ist nicht möglich: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden

Ist zwar nur ein kosmetisches Problem, aber interessieren würde mich die Lösung schon.

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mr.big
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Re: Backup und Restore der Influx Datenbank

Beitrag von mr.big »

Inntaler hat geschrieben:
Sa 6. Mai 2023, 11:04

Servus mr.big,
danke das funktioniert.
Habe inzwischen den Pfad etwas verkürzt, heißt jetzt nur noch /media/backup
Dort werden auch die besagten 7 Dateien abgelegt.
Schlechte Wahl! Damit bist du nicht mehr auf deinem SSD Laufwerk!
Denn das ist als "/media/pi/intenso" gemountet!

Deshalb lässt sich das auch nicht einfach löschen solange die SSD gemountet ist.

Wenn du das einkürzen willst dann lege einfach einen SymLink an

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ln -s /media/pi/intenso/backup /BackupSSD

und jetzt kannst du mit

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sudo influxd backup -portable -database solaranzeige /BackupSSD

das ganze starten!

Ist dir das immer noch zu viel?
Dann:

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mcedit /home/pi/.bashrc
und folgende Zeile anfügen

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alias BackupSSD="sudo influxd backup -portable -database solaranzeige /BackupSSD"
als Pi ab -und wieder anmelden und schon läuft das ganze nur noch mit

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BackupSSD
laufen lassen! (wobei du bei dieser Variante auch auf den "Link" verzichten kannst und halt den Pfad einmal im "alias" mit eingibst!)

Inntaler
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Re: Backup und Restore der Influx Datenbank

Beitrag von Inntaler »

Servus und danke,
wie gesagt, es ist nur ein kosmetisches Problem, dann ist die Pfadangabe eben etwas länger.
Für mein Verständnis:
Wo befindet sich dann das Verzeichnis "/media/Backup", das ich selber angelegt habe, wenn nicht auf der SSD?

Im Augenblick kämpfe ich noch damit, dass beim Anstecken der SSD 2 Verzeichnisse mit "Intenso" angelegt wurden, aber mit verschiedenen Besitzern (pi und root) und dass offensichtlich nicht jeder Befehl für jedes Verzeichnis wirkt.
Das find ich auch noch raus.

Was anderes:
Mit "crontab -e" kann ich eine Zeile mit Termin und Befehl einfügen, aber wenn ich /etc/crontab mit WinSCP öffne, steht ganz was anderes drin.
Was mache ich da falsch?

Schönen Gruß

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mr.big
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Re: Backup und Restore der Influx Datenbank

Beitrag von mr.big »

Wo befindet sich dann das Verzeichnis "/media/Backup", das ich selber angelegt habe, wenn nicht auf der SSD?
Auf deinem / Root Dateisystem -> SD Karte!

Alles unterhalb

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/media/pi/intenso/
ist dein SSD Laufwerk! Alles drüber ist das Root Dateisystem!

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wie gesagt, es ist nur ein kosmetisches Problem
Nee, isses eben nicht! Irgendwann ist dein rootsystem voll und dann ist Ende Gelände!
Mal davon abgesehen ist ein Backup auf dem selben Datenträger nicht wirklich sinnvoll!?

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Re: Backup und Restore der Influx Datenbank

Beitrag von Inntaler »

mr.big hat geschrieben:
Sa 6. Mai 2023, 14:40

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wie gesagt, es ist nur ein kosmetisches Problem
Nee, isses eben nicht! Irgendwann ist dein rootsystem voll und dann ist Ende Gelände!
Mal davon abgesehen ist ein Backup auf dem selben Datenträger nicht wirklich sinnvoll!?
Missverständnis:
Den längeren Pfad hab ich als "Kosmetikproblem" gesehen, natürlich möchte ich kein Backup auf der SD-Karte, deshalb hab ich ja die SSD.
Inzwischen klappt das mit dem Backup auf /media/pi/intenso/backup.

Danke nochmals

8ung
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Re: Backup und Restore der Influx Datenbank

Beitrag von 8ung »

Als Backup Laufwerk kann man auch Google Drive verwenden, geht mit rclone am PI
Hans erklärt das hier recht gut, wie es eingerichtet wird
https://www.youtube.com/watch?v=pzRm0oGO_MM

8ung
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Re: Backup und Restore der Influx Datenbank

Beitrag von 8ung »

Ergänzung
Google läßt es offsichtlich nicht mehr zu, dass sich rclone neu anmeldet seit Ende Mai 23
Alternative ist Dropbox, da geht das ganz auch einfach.
https://rclone.org/dropbox/
man hat 2 GB zur Verfügung,

antaril
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Re: Backup und Restore der Influx Datenbank

Beitrag von antaril »

Hab da leider das Problem, das mein Backup zwar zurück gespielt werden kann, aber keine Daten darin sind. Ich habe mehrere Datenbanken, die ich mit influxd backup -portable /media/Backup sichere. Was mache ich falsch? Muß ich alle datenbanken noch einzeln sichern?

schrippe
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Re: Backup und Restore der Influx Datenbank

Beitrag von schrippe »

Schattenschimmer hat geschrieben:
Fr 3. Jan 2020, 17:34
Ich habe ein kleines bash-Script gebastelt, welches die Datenbank und weitere Dateien in ein Verzeichnis oder nach extern, z.B. in die Magentacloud (per WebDAV) sichern kann. Im Grunde werden die Dateien eingesammelt und in einem Zielordner in einen tar-file gepackt. Die Zieldatei enthält im Dateinamen einen Zeitspempel des Backups.
Folgende Dateien bzw. Ordner werden gesichert:
- Datenbank "Solaranzeige" aus der influx-db
- Konfig-Dateien der Solaranzeige: /var/www/html
(hier liegen auch die Bilder für das bessler-pictureit-panel in Grafana, falls jemand dies installiert hat).
- IP-Konfiguation: /etc/dhcpcf.conf
- grafana-Plugins: /var/lib/grafana/plugins
- /etc/php/7.3/cli/php.ini

Die Grafana Dashboards werden nicht gesichert. Ich habe noch keinen Weg gefunden, um dies per Script durchführen zu können.
Es ist aber recht einfach, ein Dashboard über den Browser zu sichern.

Im Script ist folgendes Zielverzeichnis hinterlegt: magentacloud/Solaranzeige

Bei mir werden die Dateien wie geplant gesichert. Ich habe jedoch keine Möglichkeit, die einzelnen Schritte an einem anderen System zu testen....mir fehlt dafür ein Test-Raspi. Feedback von Euch wäre also super.
Es werden wahrscheinlich mehr Dateien gesichert als unbedingt nötig. Dies resulitiert zum einen aus einer gewissen Vorsicht, aber auch aus mangelnden Kenntnissen der benötigten Dateien für die Solaranzeige.
Vielleicht kann Ulrich dazu etwas sagen. :)

Ein weiteres Script für eine Wiederherstellung ist in Arbeit. Aber hier fehlen mir noch einige Informationen über die Dateien, welche rückgesichert werden müssen und optional können.
Ulrich....??? ;) :)

Es sind diverse Schritte an der Konsole erforderlich. Es gibt diverse Wege zur Konsole, auf die ich hier nicht eingehe.
Ich mache das übrigens mit Putty von meinem Notebook aus.
Für die Anbindung an die Magentacloud und für ein oder zwei Installationen ist ein Internetzugang erforderlich.
Es muß nicht die Magentacloud verwendet werden. Theoretisch können die Backups auf einem anderen WebDAV-Server, auf einem lokalen Verzeichnis oder auf einem NAS abgelegt werden. Dafür sind natürlich Anpassungen erforderlich, evtl. müssen Protokolle installiert werden. Die Möglichkeiten dürften hier quasi unbegrenzt sein.

Etwas zur Datensicherheit: Die Daten werden nur in ein Tar-File gepackt, diese Datei wird nicht verschlüsselt oder mit einem Kennwort gesichert. Dies könnte ggfls. nachgeschoben werden, mal schauen.....


Nun aber, los geht's :)

Folgende Vorbereitungen sind erforderlich:
1. Verzeichnis "Solaranzeige" in der Magentacloud anlegen, siehe Web-Gui unter magentacloud.de

2. Verzeichnis /var/backup/ anlegen

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cd /var/
md backup
3. Die beiden Scripte BackupSolAnz.sh und ConnectMagenta.sh in das Verzeichnis /var/backup/ kopieren, z.B. mit FileZilla oder WinSCP.

4. Die Zugriffsrechte dieser beiden Dateien anpassen, um diese als Script ausführen zu können

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chmod +x /var/backup/*
5. Anbindung an die Magentacloud per WebDAV
...ist auch hier gut erklärt
Das Script ConnectMagenta.sh ist mit Kommentaren versehen und enthält einige Informationen. So ist z.B. ein User anzugeben, der die Rechte für das WebDAV bekommen soll. Weitere Anpassungen sind möglich, aber das hängt von den eigenen Kenntnissen und Vorstellungen ab.
Das Script führt die einzelnen Schritte durch, in dessen Verlauf im wesentlichen ca-certificates und davfs2 installiert sowie zwei Dateien zur Editierung aufgerufen werden.
Diese Schritte im Einzelnen:
a) Script ConnectMagenta.sh bearbeiten.
Ist nur erforderlich, wenn ein anderer User als "root" die Rechte für WebDAV bekommen soll oder andere Verzeichnisnamen verwendet werden sollen - eher etwas für Fortgeschrittene.

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nano /var/backup/ConnectMagenta.sh
- unter Rechtevergabe den User 'root' ggfls. durch einen anderen User ersetzen

b) Das Script ConnectMagenta.sh ausführen

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./ConnectMagenta.sh
oder

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/var/backup/ConnectMagenta.sh
ca-certificates sollte bereits installiert sein, dies wird entsprechend angezeigt. Die Frage am Ende der Installation von davfs2 mit "Ja" beantworten.
Der Ordner /media/magentacloud wird angelegt, dieser ist später der "Link" zur Magentacloud.
Es wird der Editor mit der Datei fstab aufgerufen. Am Ende die Zeile

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https://webdav.magentacloud.de /media/magentacloud/ davfs user,noauto,rw 0 0
einfügen und den Editort mit STRG-X beenden und J zum speichern eingeben.
Anschließend wird der Editor noch einmal aufgerufen, diesmal mit der Datei /etc/davfs2/secrets. Hier müssen die Zugangsdaten der Magentacloud (Mailsadresse und Kennwort) eingebenen werden, sofern die Backups automatisch und regelmäßig in der Magentacloud abgelegt werden sollen.
Sicherheitshinweis: Diese Zugangsdaten sind für jeden lesbar, der sich auf dem Linux anmelden kann.
Dazu unter "Credentials" folgende Zeile hinzufügen:

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https://webdav.magentacloud.de DeineMailAdresse WebDavPasswortMagentaCloud
Editor mit STRG-X beenden und J zum speichern eingeben.

c) Magentaclound mounten und Zugriff testen

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mount /media/magentacloud
Hier sollte keine Fehlermeldung kommen. Mit

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ls -l /media/magentacloud/
muß der Inhalt der Magentacloud angezeigt werden.

Die Magentacloud kann mit

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umount /media/magentacloud
getrennt werden.

6. Das eigentliche Backup-Script mit

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/var/backup/BackupSolAnz.sh
oder

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./BackupSolAnz.sh
ausführen.
Bei mir dauert das ca. 1 Minute, dann liegt in der Magentacloud im Verzeichnis "Solaranzeige" eine Datei mit dem Namen "BackupSolAnz_[Zeitstempel].tar

7. Das Backup-Script automatisch und regelmäßig ausführen
Das geht imho mit Cronjobs am einfachsten:

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crontab -e
Es erscheint ein Editor, welcher eine kleine Tabelle mit Cronjobs anzeigt.
Am Ende wird die Zeile angehängt, welche den Intervall und das auszuführende Script definiert:

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01     1   *   *   8     /var/backup/BackupSolAnz.sh              >/dev/null
Diese Zeile führt das Script jeden Sonntag um 1:01 Uhr aus.
Weitere Beispiele findet ihr hier


uiiiii, das ist deutlich länger geworden als ich dachte.....

Viel Spaß und Erfolg! :)
Ich bin mir nicht sicher ob jemand schon in diesem riesigen Thread die Anpassungen seit 2020 der Magentacloud-WebDAV Anbindung geschrieben hatte:
https://telekomhilft.telekom.de/t5/Mage ... -p/3770627

- die URL hat sich geändert seit dieser Anleitung
- Username und Kennwort für den Zugriff müssen speziell generiert werden, es sind nicht die Logindaten für die Magentacloud Webseite!

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