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Nachbau

Starten wir den Nachbau!

microSD_2Zusätzlich zu den einzelnen Teilen wie sie unter „Materialien“ beschrieben sind benötigen Sie noch ein Programm, um die Software auf die SD Karte spielen zu können. Das funktioniert nicht mit einem einfachen COPY Befehl! Die SD Karte muss bootfähig sein, deshalb benötigt man ein Programm wie das Windows Programm „Win32 Disk Imager“
http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ win32-imagewriter   Das Programm ist ein Open Source Programm und kann dort kostenlos herunter geladen werden. Außerdem laden Sie sich bitte die Software aus unserem FORUM herunter. Mit Hilfe des Win32 Disk Imager spielen Sie dann das Image auf die 16 oder 32GB micro SD Karte. Die micro SD Karte dann in den Raspberry Pi einlegen. Dazu die SD Karte in die vorgesehene Halterung einschieben und leicht eindrücken, dass man den Federdruck spürt. (Bei den Raspberry 3 B ist keine Feder mehr vorhanden. Bei diesen Platinen nur bis zum Anschlag einschieben.) Es klickt und die SD Karte sitzt fest in der Halterung. Die micro SD Karte muss mit den Kontakten voraus und mit den Kontakten in Richtung der Platine eingelegt werden. Achtung! Bei manchen Gehäusen kann man die micro SD Karte erst einbauen, wenn die Raspberry Pi Platine im Gehäuse eingebaut ist! Mit eingelegter SD Karte passt die Platine nicht in das Gehäuse. In keinem Fall Gewalt bei dem Einbau ausüben.

microSD_1Als nächstes schrauben Sie das untere Teil des Gehäuses auf die VESA Trägerplatte. In das Gehäuse wird der Raspberry Pi eingelegt und eventuell am Gehäuse festgeschraubt. (Hängt von der Art des Gehäuses ab). Dann das Gehäuse zuschrauben und mit der VESA Platte am Monitor hinten befestigen.

Das kurze HDMI Kabel stecken sie mit dem einen Ende in den Raspberry Pi und mit dem anderen Ende in den HDMI Eingang des Monitors. Hat Ihr Monitor nur einen DVI Eingang benötigen Sie noch einen Adapter von HDMI zu DVI. Das lange USB Kabel mit dem Typ A und dem Typ B Stecker bildet die Verbindung zwischen dem IVT – Regler oder den Wechselrichtern und dem Raspberry Pi. Falsch herum kann man das USB Kabel nicht anschließen, da es unterschiedliche Stecker hat. Im Raspberry Pi können Sie irgend einen der 4 USB Ports nutzen.

Bei anderen Reglern müssen Sie andere Kabel benutzen. Bitte lesen Sie unter dem Menü „Welche Regler“ bitte nach, welches Verbindungskabel sie bei welchem Regler genau benutzen müssen.

Jetzt noch den Bildschirm mit Strom versorgen und den Raspberry PI entweder mit einem 5 Volt USB Netzteil oder mit dem 220 Volt Stecker inkl USB Netzteil verbinden. Das wars! Bitte zuerst den Monitor mit Strom versorgen und einschalten. Dann den Raspberry Pi mit Strom versorgen. Sofort sollten LOG-Nachrichten auf dem Bildschirm zu sehen sein. Danach kurz das Bild „solaranzeige.de“ und nach ca. 60 -100 Sekunden dann die Solaranzeige.

Weitere Nachbauanleitungen gibt es in unserem FORUM unter der Rubrik „Verschiedene PDF Dokumente“.

Für Alle, die lieber ein fix und fertiges Gerät haben möchten. Melden Sie sich bitte, ich schaue was ich machen kann. support@solaranzeige.de

Übersicht

20151207_10 Vorab: In diesem Blog ist beschrieben, wie Sie die Solaranzeige nachbauen können. Natürlich wird es die eine oder andere Frage dazu noch geben. Dafür habe ich ein FORUM eröffnet, in dem Sie Fragen, Anregungen, Änderungswünsche usw. eintragen und vor allem die nötige Software herunter laden können. Um im FORUM Eingaben machen zu können, müssen Sie sich registrieren. Falls Sie als Händler / Installateur diese Anzeige für Ihre Kunden bauen möchten, melden Sie sich bitte. Ich unterstütze auch Firmen beim Nachbau und Betrieb des Systems.

Welche Möglichkeiten der Anzeige bieten sich?

  1. Die lokale Version. Hier wird der Rechner (Raspberry Pi) direkt hinten auf den Monitor geschraubt und dann in der Nähe des Solarreglers installiert. Der Abstand von Regler zu Monitor ist durch die maximale Länge eines USB Kabels begrenzt. Ein Internetanschluss wird nicht benötigt. Praktisch ist ein Mehrfachstecker mit integrierter USB Stromversorgung, wie der Würfel auf dem Bild. Die Größe der Anzeige beginnt bei 1025 x 768 Pixel = 15″ Bildschirm und kann so groß sein wie es Monitore / Fernseher gibt.
  2. Die lokale Version mit remote Zugriff aus dem lokalem Netzwerk. Es wird kein Internet Zugang benötigt, es muss aber ein lokales Netzwerk vorhanden sein. (WLAN oder Ethernet Kabel) Dabei wird der Rechner (Raspberry Pi) direkt neben dem Solarregler installiert und mit dem lokalem Netzwerk über Kabel oder WLAN verbunden. Innerhalb des lokalem Netzwerks kann dann jeder Browser benutzt werden um die Anzeige darzustellen. Bei den aktuellen Routern kann der Aufruf http://solaranzeige.local:3000 sein. In der minimalen Netzwerk Version wird der Raspberry Pi direkt mit einem Ethernetkabel an einen Rechner mit Browser verbunden. Die Größe der Anzeige richtet sich dann nach der Größe des aufrufenden Monitors. D.h. man kann die Anzeige von verschiedenen Monitoren, in verschiedenen Größen, gleichzeitig aufrufen.
  3. Netzwerk Version mit Übertragung der Daten auf eine HomeMatic Zentrale. (Smart Home System) Ab der Software Version 4.0.9 ist es möglich, die Regler- Wechselrichterdaten auch auf eine vorhandene HomeMatic Zentrale zu übertragen um die Werte dort weiter zu verarbeiten, bzw. sie über Cloud-Matic anzuzeigen. So kann die PV-Anlage auch aus der Ferne überwacht werden.
  4. Lokale Anzeige und Anzeige im Internet. Die Daten können zusätzlich in das Internet auf ein zentrales System übertragen werden. Sie benötigen dazu nur einen virtuellen Linux Server, auf dem Sie InfluxDB und Grafana installieren. (Beides Open Source Programme)
  5. Nur Anzeige im Internet. Ein Monitor lokal ist nicht unbedingt nötig. Man kann das System auch nur im Internet anzeigen. Nur für die Installation wird ein Monitor lokal benötigt. Weitere Informationen finden Sie auf unserem Support Server.

Natürlich kann man noch weitere „Zwischenlösungen“ bauen. Das ist aber nur etwas für Spezialisten. Wir beschränken uns auf diese 4 Ausbaustufen.

Für die Installation und eventuelle Fehlersuche wird lokal ein Monitor eine Tastatur und eine Maus benötigt.

Die Größe des Monitors ist unabhängig vom verwendeten Regler/Wechselrichter.

Wie funktioniert das gesamte System?

Der Raspberry Pi ist der zentrale Rechner, der die Anzeige, die Steuerung und die Übertragung der Daten ins Internet übernimmt. Alle 10 Sekunden fragt der Rechner über die USB Schnittstelle den verwendeten Solar Regler ab und ließt die aktuellen Daten aus. Diese werden in eine Datenbank gespeichert. Parallel dazu fragt ein Firefox Browser über über das Programm Grafana die Influx Datenbank ab und zeigt die aktuellen Werte auf dem Monitor an. Alle 10 Sekunden werden die Werte neu aus der Datenbank abgefragt und aktualisiert. ( Diese Einstellungen kann man ändern. )

Ist die Funktion „Daten ins Internet übertragen“ eingeschaltet, werden von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang die Daten zusätzlich auf einen speziellen Rechner von Ihnen im Internet übertragen.

Stand Oktober 2018 können als Laderegler der MPPT BlueSolar Regler von Victron energy, der SCPlus oder SCDPlus von IVT-Hirschau, die Tracer Serie von SolarXXL oder der TAROM MPPT 6000 von Steca, der Micro Wechselrichter von AEconversion, Wechselrichter von Effekta, InfiniSolar MPP Solar und viele weitere benutzt werden. Es werden aber noch weitere Regler dazu kommen. Eine ganz genaue Übersicht der möglichen Regler / Wechselrichter finden Sie in unserem Support Forum.   Übersicht der möglichen Laderegler.